30.04.2008
Schattenseiten im Fußball
Alles im Leben hat immer zwei Seiten. Es gibt nichts, was kein Gegenteil hat. Fußball hat extrem viele positive Seiten – aber eben auch Schattenseiten. Dabei spiele ich beim Fussball beispielsweise auf Drogen oder Glücksspiel an. Ich komme nicht umhin, mich zu fragen, wie man dem Glücksspiel verfallen kann, aber eine Bekannte von mir hat mit ihrem Mann, der in die Bundesliga vernarrt war, folgendes erlebt:
Die beiden waren einige Jahre verheiratet. Der Mann war Fan vom Fußball – und sie hat sich einige Male davon verleiten lassen, lautstark die favorisierte Mannschaft in der Bundesliga anzufeuern. Soweit ist das alles menschlich; jeder, der ein Idol hat oder jemanden im Fussball mag, der wird sein Liebling spielen sehen wollen. Da ist nichts Verwerfliches dran.
Der Mann von meiner Bekannten hat scherzhaft zu ihr gesagt, er wette, dass in der Bundesliga sein Lieblingsverein gewinnen würde. Sie hat sich eingelassen – der Einsatz war der Abwasch, also nichts Ernstes. Fand ich sogar recht witzig. Allerdings blieb sie auf dem Abwasch sitzen.
Nachdem ihr das drei Mal in Folge so ging, dass ihre Mannschaft den Fußball verloren hatte, wollte sie mit ihrem Mann nicht mehr wetten. Für ihn hat das den Fussball uninteressanter werden lassen, sodass der Kerl in Wettbüros ging. Nach und nach fiel meiner Bekannten auf, dass zur Bundesliga immer mehr Geld vom Konto verschwand.
Letztendlich war der Typ süchtig geworden und hat meine Bekannte fast in den Ruin getrieben. Sie hat vorher die Reißleine gezogen und ihn rausgeschmissen. Wir haben nie wieder von ihm gehört.
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29.04.2008
Usenext – skrupellose Erpresser?
Was ich gelesen habe, hat mich richtig erschüttert! Böse neue Welt, kann ich nur sagen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich sicher nicht in irgendein Usenet-Portal eintragen werde; ich kaufe weiterhin meine Filme und meine Musik. Kleiner Tipp an alle, die wie ich denken: In Videotheken gibt es aussortierte Filme zu winzigem Preis – Cover und DVD-Hülle inbegriffen!
Usenext; ich bin so enttäuscht, nachdem ich diese Sache gelesen habe – ganz ehrlich! Ich habe gesehen, dass davor gewarnt wird, sich bei Usenext anzumelden. Das ist natürlich nichts Neues – hätte mich eher überrascht, mal was Gutes darüber zu lesen. Aber, jetzt kommt es:
Die machen wirklich Abzocke ohne Ende. Was die Leute immer haben, sie wären nach ihrem Testzugang in einen Vertrag geraten, obwohl sie das nicht wollten, darüber habe ich immer gelacht, weil die nur die AGBs lesen müssen, wo sie erfahren, dass der Account gekündigt werden muss, ansonsten wird der Test in einen Vertrag umgewandelt.
Aber Usenext wirbt mit dem Testaccount. Der kostet nur einen Euro für einen Monat. Dann bekommen die ahnungslosen Tester, die sich nur für Usenext interessieren, eine Mahnung, der Euro hätte nicht abgebucht werden können. Es würden zehn Euro Rücklastschriftsgebühr fällig, außerdem warnt Usenext davor, dass das wieder zurückgebucht wird, da sonst weitere Kosten entstünden. Usenext bietet alternativ an, dass ein Vertrag geschlossen werden kann. Geschieht das, wird von sämtlichen Mahngebühren Abstand genommen.
Wie unseriös ist das denn! Ich habe das solange nicht glauben können, bis ich diese Möglichkeit auf der Page von Usenext gelesen habe.

